Klimawandel
Klimawandel in sächsichen Kommunen
Der globale Klimawandel wird heute von niemanden mehr bestritten; welche Auswirkungen der Klimawandel aber für sächsische Kommunen hat, ist heute in vielen Punkten sicher noch offen.
Die Trockenperioden der letzten Jahre haben aber bereits die Auswirkungen vor allem auf die Landwirtschaft gezeigt.
Darüber hinaus führen Witterungsphänomene, wie die Flut 2002, zu erheblichen volkswirtschaftlichen Schäden.
Das Landesamt für Umwelt und Geologie im Freistaat Sachsen untersucht die Auswirkungen des Klimawandels im Freistaat Sachsen. Dazu finden Sie eine Vielzahl von Informationen auf den Internetseiten des Landesamtes für Umwelt und Geologie
Wir möchten Sie auf folgende Internetseiten verweisen: Klimawandel in Sachsen und das Messnetz über Luftschadstoffe im Freistaat Sachsen.
Wenn Sie sich über das Phänomen des globalen Klimawandels informieren wollen, empfehlen wir die kostenlose Klimaenzyklopädie ESPERE, die in multimedialer Form eine Vielzahl von anschaulichen Informationen zum Klimawandel zur Verfügung stellt.
Beim Klimaquizz Mission-Blue-Planet (deutschsprachig) können Sie Ihr Wissen testen.

Die regionale Nutzung erneuerbarer Energien und nachwachsender Rohstoffe ist neben der Einsparung von Energieträgern die einzige Möglichkeit dem Klimawandel wirksam zu begegnen, da erneuerbare Energien und nachwachsende Rohstoffe auf Grund ihrer neutralen CO2-Bilanz als klimaunschädlich gelten.
Dem Einsatz erneuerbarer Energien und nachwachsender Rohstoffe stehen in der Praxis heute einige Hindernisse entgegen. Dazu zählen neben den höheren Anschaffungspreisen für technische Anlagen vor allem fehlende Praxiserfahrungen im Umgang mit den neuen Technologien und der teilweise höhere Personalaufwand etwa bei der Nutzung nachwachsender Rohstoffe.
Dagegen bieten die neuen Energietechnologien auch wichtige Vorteile vor allem für kleine und mittlere Kommunen.
Die benötigten Rohstoffe stehen regional zur Verfügung (Sonnenenergie, Windenergie, Wasserenergie, Biomasse, Holz, Geoenergie u.a.).
Gleichzeitig verfügen viele regionale Handwerksunternehmen bereits über Erfahrungen im Umgang mit den neuen Energietechnologien. So können in der Region Kompetenzen und Wertschöpfungsketten aufgebaut und genutzt werden.
Darüber hinaus soll die Vorbildfunktion öffentlich-rechtlicher Institutionen nicht unterschätzt werden, zumal bei Klimaschäden die Gemeindestruktur am deutlichsten betroffen sein wird.
Eine Vielzahl von Förderprogrammen, versucht die Kostendifferenz zu konventioneller Anlagentechnik auszugleichen und damit auch für Kommunen den Einsatz erneuerbarer Energien attraktiv zu machen.